Kiezatlas ist ein geographisches Content Management System und steht mittlerweile in der Version 1.6.2 zur Verfügung. Datenbankinhalte werden automatisch in vorhandenes Kartenmaterial "eingeblendet". Kiezatlas ist selbst ein Open Source Projekt.
Pluspunkte vom Kiezatlas sind u.a.
Note: Alle sozialen Einrichtungen, Geschäften oder ähnlichen Informationsobjekten sind seit Kiezatlas 1.5 Geo Objekte. Diese Verallgemeinerung sorgt für größere Flexibilität bei der Arbeit von beiden Administratoren und die Begriffe werden im folgenden Synonym verwendet.
Schöneberg-Nord war einer der ersten Berliner Kieze die angefangen haben mit dem Kiezatlas zu arbeiten. Mittlerweile gestalten 11 der 13 vorhandenen Berliner Bezirke aktiv den Kiezatlas und seine Inhalte.
Der Verband für sozial kulturelle Arbeit e.V. stellt eine Test-Umbegung zur Verfügung auf dem sich neue Szenarien in Absprache ausprobieren lassen. Ein Beispiel ist der Kulturgang Wedding.
Kiezatlas funktioniert für die Besucher mit jedem Webbrowser. Die Administratoren benötigen einen Webbrowser mit Java-Unterstützung und arbeiten im DeepaMehta Topic Map Interface.
In Stadtplänen können verschiedene Informationsebenen über verschiedenste Themenbezogene Kriterien ein- und ausgeblendet werden.
Jedes Geo-Objekt im Kiezatlas bringt folgende Funktionalitäten mit sich.
Als Fläche können einfache Umrisse mit geraden Kanten und in beliebigen Farben als Informationsebenen eingezeichnet werden und vom Besucher bei Bedarf ein- und ausgeblendet werden.
Einrichtungen werden nach Eingabe der Koordinaten automatisch positioniert und können in verschiedenen Stadtplänen wiederverwendet werden. Momentan wird das Berliner YADE Koordinatensystem dafür verwendet.
Alle Karten sind speziell angelegte Bilder die von den Administratoren einmal mit zwei Punkten eingemessen werden. Dem Kiezatlas wird das Kartenmaterial meist mit freundlicher Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt.
Des weiteren können Administratoren die Geo-Objekte in Listen sortieren und auch filtern um z.B. Doubletten zu erkennen oder die letzte Aktualisierung der Daten abzufragen.
In dem Listenzugang können unter anderem auch erweiterte Exportfunktionalitäten benutzt werden die eine Schnittstelle zu gängigen Office Programmen bieten um z.B. Serienbriefe an Einrichtungen zu verschicken. Diese werden erst eingeblendet wenn zu einem Geo-Objekt eine assoziierte Adresse, ein Ansprechpartner oder eine E-Mail-Adresse vorliegt.
Kiezatlas unterscheidet zwischen 4 Arten von Benutzern:
rufen Informationen über z.B. soziale Einrichtungen, Parks oder Kunst im öffentlichen Raum ab (Abb. 1-3).
Informationsobjekte werden auf verschiedene Arten gefunden:
können über einen passwortgeschützten Zugang ihre Angaben selbst aktualisieren oder z.B. Ihr Forum Administrieren(Abb. 4).
plazieren auf beliebigem Kartenmaterial soziale Einrichtungen und Geschäfte (Abb. 5-10).
Möglichkeiten der Kiez-Administratoren:
konfigurieren von neuen Kiez-Szenarien und Ihren kiez-Administratoren(Abb. 10-11).
Möglichkeiten der Atlas-Administratoren: